Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnacht

Sonntag, 22. Dezember 2013

Vierter Advent

Die Sonne wirft nur kurz lange Schatten an die Wand,
Dunkelheit legt sich über das Land,
der Wind heult um die Ecke,
dicke Jacken verhindern rote Flecke.

Keinen Hund schickt man jetzt hinaus,
wohl dem, der hat ein gemütliches Zuhaus,
wo wohlig knistert der Kamin
und duften frische Zweige vom Kien.

Auf dem Tisch leuchten vier Kerzen,
bringen Glanz bis in die Herzen,
künden von der baldigen heiligen Nacht -
ja Kind, bald ist nun Weihnacht.

Sonntag, 24. November 2013

Erster Schnee

Die ersten Blätter fallen aus dem Geäst,
bevor der eisige Wind das Land verlässt.
Lächelnd blicke ich in den dunklen Himmel,
denn ich weiß, bald gibt es gar lieblich Gebimmel.

Sterne die aussehen wie Kristall,
schweben auf die Erde hernieder.
Vertreiben den November-Regelfall,
lassen mich endlich lächeln wieder.

Während die Kristalle die Erde bepudern,
renne ich hinaus aus dem warmen Haus.
Will keine Zeit mehr im Warmen verschludern,
will in den trockenen Schnee hinaus.

Mein Haar fängt die Schneeflocken,
Wird weiß wie alles im Land
Nun kann mich die Adventszeit locken
und mancher Weihnachtsmarktstand.

Sonntag, 10. November 2013

Warten aufs Glitzern

Die Blätter liegen auf dem Boden
als braune trostlose Masse
Kapuze und Regenschirm sind in Mode
Schlechtwetterkleidung macht jetzt Kasse.

Zwischen brauner Masse und kahlen Kronen
regnet es dicke nasse Bindfäden
Nässe will niemanden verschonen
der muss einen Weg auf sich laden.

Horizont ist kaum noch zu finden
nur Umrisse sieht man vom Nachbarhaus
Dunkle Ruten sind geblieben von den Linden
Nebel, Nässe, Kälte sind mir ein Graus.

Aber bald fallen weiße Flocken
überdecken das trostlose Land
Schnee wird glitzernd in Freie locken
die Sonne lacht wie einst am Strand.

Samstag, 2. November 2013

Nichts ist endgültig

Jetzt sitze ich am Fenster hier
und schaue den Wolken nach
während ich dich aus den Augen verlier.
Denke nach, was ich dir versprach.

Wollte immer zu dir stehen,
dich beschützen und gücklich machen.
und nun muss ich verstehen,
ich bring dich jetzt nicht zum Lachen.

So sitze ich vor meinem Fenster,
sehe in die Sonnenstrahlen hinein.
Wie hätte es mich gefreut noch gestern,
doch heute könnte der Tag nicht trüber sein.

In meinem Kopf ist es kalt und es regnet
benebelt sind meine Gedanken.
Nie bin ich einem so tollen Menschen begegnet,
Jetzt kann ich mich nur noch bedanken.

Dank dir für die schönen Stunden,
die wir gemeinsam hatten,
Meine Gedanken bleiben mit dir verbunden,
auf die Erinnerung fällt kein Schatten.

Hoffe, dass deine Augen wieder funkeln,
Du Spaß hast und dich wieder freuen kannst
Du wirst dir dein Glück zurück angeln,
Das Leben wird dir freundlich sein, hab keine Angst.

Und sollte in dir eine Sehnsucht erwachsen,
erfülle sie dir und warte nicht.
Es wartet da jemand in Sachsen,
dessen Arme sind ausgebreitet - nur für dich.




Dienstag, 29. Oktober 2013

Die Eichel

Am Anfang war die Blüte,
grün leuchtet sie im Frühjahr
ist von ganz besonderer Güte
romantisch schaut ein Liebespaar.

Die Bienen holen sich den Pollen
für eine süße Sünde.
Bald muss sich die Blüte trollen,
wird weg geweht vom Winde.

Dann wächst eine kleine Nuss,
erst fast unsichtbar hinterm Laub
gut sichtbar zum Schluss
fällt sie im Herbst in den Staub.

Die Eichel wird nun Proviant.
Ein Eichhörnchen entdeckt die Nuss
und verputzt die Speise rasant,
welch unbeschreiblicher Genuss.



Sonntag, 27. Oktober 2013

Herbstmorgen

Ein weißer Schleier hat sich
unmerklich über das Land gelegt.
Ganz sachte und fast heimlich
hat er sich aus dem Bach bewegt.

Wattig lässt sich die Natur aufbauschen.
Hartes Gestein taucht in sanftes Antlitz.
Ein zarter Hauch lässt Blätter rauschen,
bis etwas durch den Schleier blitzt.

Klärchen lächelt erst mit Vorsicht,
doch schon bald hell hinter dem Schleier hervor
Der Schleier hebt sich für das warme Licht
und schiebt den Herbst in seinem buntesten Kleid hervor.

Die Sonne lässt die Natur
in den schönsten Farben leuchten.
Der Seele verpasst der Herbst eine Kur,
wohlig lässt er Augen leuchten.


Frühlingstraum

Die Finsternis, die sich als Schleier der Nacht
hat Dich in den neuen Tag hinüber gebracht,
weicht nun von Deinem Gesicht
und lässt es strahlen in gleißendem Licht.

Du richtest Dich auf
und blickst zum Fenster hinaus.
Was der Tag Dir wohl bringt,
ob Dein Tagwerk gelingt?

Du hörst die Vögel im Baum singen
also ob sie die frohe Kunde bringen
Der Tag er strahlt in heller Kraft,
Dein Tagwerk es wird sehr bald geschafft.

Du gehst hinaus und genießt das Licht
dass sich dort drüben im Weiher bricht
Hältst Deinen Finger ins Wasser hinein
der Frühling kann nicht mehr weit sein.